Die Zukunft der Bonner Bäderlandschaft ist bedroht

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Infostand der Jungen Union Bonn in der Bonner Innenstadt, um die Bonner Bürger über die Wichtigkeit ihrer Entscheidung zu informieren und für ein "Nein" im Bürgerentscheid zu werben.

Infostand der Jungen Union Bonn in der Bonner Innenstadt, um die Bonner Bürger über die Wichtigkeit ihrer Entscheidung zu informieren und für ein „Nein“ im Bürgerentscheid zu werben.

Der erste Bürgerentscheid der Stadt Bonn mit der Frage, ob das Kurfürstenbad bestehen bleibt, entscheidet nicht nur über das Schwimmbad in Bad Godesberg. Er kann auch die Gesamtsituation der Bonner Bäderpolitik in eine falsche, uneffektive Richtung lenken, was auch die Junge Union (JU) Bonn-Zentral verhindern will.

Aus diesem Grund war der Stadtbezirksverband mit rund 10 Mitgliedern am Samstag Mittag mit einem Infostand in der Bonner Innenstadt präsent, um die Bonner Bürger über die Wichtigkeit ihrer Entscheidung zu informieren und für ein „Nein“ im Bürgerentscheid zu werben.

Durch den Bürgerentscheid kann es dazu kommen, dass das Kurfürstenbad nach teuren Sanierungen wieder in Betrieb genommen wird. Doch was würde dies bedeuten? Es wäre ein herber Rückschlag für die gesamte Entwicklung der Stadt. Abgesehen davon, dass die Entscheidung für eine Sanierung durch teils fehlende Finanzmittel und weitere nötige Entscheidungen im Rat zunächst zu einer Bauruine führen würde, würde dies auch noch die weiteren Pläne stark beeinträchtigen. Die Investitionsmittel für die anderen Bonner Bäder wie das Hardtbergbad und die Beueler Bütt würden wegen der Sanierungskosten von über zehn Millionen Euro verloren gehen. Auch die Realisierung des neuen, modernen Schwimmbades im Herzen Bonns würde sich zu einem Wunschgedanken der Sportvereine, Schulen und Bonner Bäderbesucher auflösen.

Die zunächst vernünftig klingenden Gegenpositionen, die das Zugehörigkeitsgefühl und die Ortsgebundenheit der Bad Godesberger unterstreichen, bringen erhebliche Folgen für die gesamte Stadt mit sich. Die Schwimmbaddichte ist in Bonn bereits unüblich hoch, jedoch gibt es kein zentrales, großes Schwimmbad mit Wellness, Sauna, Gastronomie sowie Spiel- und Spaßmöglichkeiten, wie in anderen, vergleichbaren Städten.

Deshalb stellt sich die Junge Union Bonn-Zentral entschlossen gegen die Gefährdung der Zukunft der Bonner Bäderlandschaft und somit gegen die Sanierung des Kurfürstenbads.

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