Das neue Cyberkommando: Chance für Bonn?

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Auf dem 9. Bonner Dialog für Cybersicherheit (BDCS) am Mittwoch, 12. Juli 2017, wird die Bedeutung des neuen Kommandos Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr dargestellt und die möglichen Auswirkungen für die bestehenden Strukturen sowie mögliche neue Kooperationsnetze in Bonn aufgezeigt werden.

BONN – Am 5. April 2017 hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen das Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR) in Bonn offiziell in Dienst gestellt. Die rund 260 Angehörigen des Kommandos werden truppendienstlich und fachlich den neuen Organisationsbereich CIR führen. Bereits im Juli werden dem Kommando rund 13.500 Soldatinnen und Soldaten und zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstellt sein und von Bonn aus geführt werden. Damit werden ganz neue Aufgaben von Seiten der Verteidigung adressiert werden.

Auf dem 9. Bonner Dialog für Cybersicherheit (BDCS) am Mittwoch, 12. Juli 2017, soll die Bedeutung dieser neuen Truppengattung dargestellt werden und die möglichen Auswirkungen für die bestehenden Strukturen und mögliche neue Kooperationsnetze in Bonn aufgezeigt werden. Veranstaltungsort ist das Bonn-Aachen International Center for Information Technology B-IT, Dahlmannstraße 2.

Ab 17.30 Uhr stellt General Michael Vetter, stellvertretender Inspekteur des CIR und Chef des Stabes, das neue Cyberkommando vor. Anschließend gegen 18 Uhr folgt die Podiumsdiskussion mit General Michael Vetter, Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Professor Dr. Peter Martini, Institutsleiter Fraunhofer FKIE, Ralf Otten, Leiter Vertrieb, steep GmbH, sowie Dr. Rüdiger Peusquens, Leiter Cyber Defence Center, Deutsche Telekom.

Neben der Information und Diskussion ist auch genug Zeit für das Netzwerken eingeplant. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, interessante Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region kennenzulernen und mit den Referenten des Abends zu diskutieren.

Die Teilnahme an der kostenfreien Veranstaltung ist nur nach einer vorherigen, verbindlichen Anmeldung möglich. Die Anmeldefrist endet am Mittwoch, 5. Juli 2017. Die Anmeldung erfolgt über die Webseite von Fraunhofer FKIE: https://www.fkie.fraunhofer.de/bdcs

Über den Bonner Dialog für Cybersicherheit (BDCS) und Cybersicherheit am Standort Bonn

„Cyber- und IT-Sicherheit“ – der Begriff ist mittlerweile der Öffentlichkeit gut bekannt und auch Schlüsselwort in der täglichen Medienberichterstattung. Niemand, ob Industrieunternehmen, Behörde, Krankenhaus, Forschungseinrichtung oder Privatperson, ist vor Angriffen gefeit. Was aber kann man tun, um Schaden durch Cybercrime gering zu halten oder sich sogar zuverlässig zu schützen?

Cybersicherheit wird am Standort Bonn durch unterschiedliche Akteure gestaltet. Neben international tätigen Unternehmen der Telekommunikation und spezialisierte Mittelständler im Bereich der IT-Sicherheit sind zudem zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen ansässig, die sich mit dem Thema Sicherheit in den unterschiedlichsten Facetten beschäftigen. Dieses Netzwerk wird durch öffentliche Einrichtungen wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Bundesdatenschutzbeauftragte oder dem neuen Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr (CIR) gestärkt.

Damit ist Bonn ein Zentrum für IT-Sicherheit und ist aus Sicht der Veranstalter damit der ideale Ort für eine öffentliche Diskussion über Aspekte der Prävention, der Angriffsabwehr und der Verantwortung von Politik und Gesellschaft.

Um den Austausch über diese und weitere Fragen zu fördern und Bonn als Standort für IT-Sicherheit bekannter zu machen, starteten das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) und die Deutsche Telekom im April 2013 den Bonner Dialog für Cybersicherheit (BDCS). Die Stadt Bonn und die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg haben sich schnell als Mitorganisatoren für dieses wichtige Veranstaltungsformat eingebunden. Die öffentliche und kostenlose Veranstaltung, die seitdem in unregelmäßigen Abständen an wechselnden Orten stattfindet, bietet neben Impulsvorträgen auch die Möglichkeit für Fragen und Diskussion.

„Wir wollen damit zu einem größeren Bewusstsein über die Schutzbedürftigkeit von Staat und Zivilgesellschaft im digitalen Raum beitragen“, sagt Mitinitiator Michael Meier, Professor für Informatik an der Universität Bonn und Abteilungsleiter bei Fraunhofer FKIE.

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