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Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember steht vor der Tür

Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember steht vor der Tür und ich möchte Ihnen gerne unsere Fotoausstellung im Hauptbahnhof Köln vom 25. November bis 1. Dezember ans Herz legen!

Die Aidshilfe Köln wird in diesem Jahr eine einwöchige Aktionswoche zum Welt-Aids-Tag realisieren. Hier finden Sie eine Übersicht. Die Fotoausstellung im Kölner Hauptbahnhof „HIV heute – Mitten im Leben“ besticht durch die Bildsprache der Fotografien von Michael Gottschalk! Die Ausstellung wird am 25.11.2019, um 17 Uhr, mit der Vernissage in der Markthalle des Hauptbahnhofes eröffnet. Sie besteht aus zwei Teilen: zum einen aus internationalen Präventions-Plakaten aus den zurückliegenden Jahrzehnten und zum anderen aus einer Fotoserie aus dem Jahr 2019 mit Fotos von 12 HIV-positiven Menschen und einem Statement zu ihrem Leben heute mit der Infektion.

Die HIV-Infektion gestern und heute

Die Ausstellung zeigt durch den Kontrast der aktuellen Portraits zu den historischen Präventionsplakaten, wie sich das Leben mit der Infektion im Laufe der Zeit gewandelt hat. Auf der einen Seite die Darstellung aus den Anfangsjahren der Auseinandersetzung mit dem Thema HIV und Aids, als es noch keine Medikamente gab. Auf der anderen Seite sind Menschen zu sehen, die heute mitten im Leben stehen und dank des medizinischen Fortschrittes und der fortlaufenden Aufklärungs- und Antidiskriminierungsarbeit zu HIV in Deutschland ein ganz normales Leben mit der Infektion führen. Unverändert müssen HIV-Infizierte vielfach auch heute noch mit Stigmatisierung und Diskriminierung leben. Folgen können Vereinsamung, manchmal Arbeitsplatz-Verlust, oder das Scheitern von Beziehungen sein. Einige HIV-positive leiden heute noch unter den Folgeerkrankungen früherer Behandlungsmöglichkeiten, die oftmals mit mehr Nebenwirkungen verbunden waren, als das heute der Fall ist. Bundesweit wissen geschätzt knapp 12.000 Menschen nichts von ihrer HIV-Infektion. Die Ausstellung soll daher auch ein Anstoß für jede*n Einzelne*n sein, sich frühzeitig die Frage zu stellen, ob ein HIV-Test Klarheit schaffen und damit im Fall eines positiven Testergebnisses mehr Lebensqualität durch eine frühzeitige medizinische Therapie kann.

Die Protagonist*innen sind so divers wie das Leben selbst. Es werden Menschen im Alter zwischen 25 und 73 Jahren abgebildet. Die Ausstellung bietet die Möglichkeit, die eigenen Vorstellungen vom Leben mit der HIV-Infektion anhand der gezeigten Porträts zu überprüfen. Dabei stehen die ausdrucksstarken, lebensbejahenden Motive der Protagonist*innen im Mittelpunkt. Persönliche Zitate unserer mutigen Protagonisten zeigen vielfältige Lebenswirklichkeiten – für diese öffentlichen Statements und Bilder sind wir unseren zwölf Frauen und Männern sehr dankbar! Aber prüfen Sie am besten selbst…

Die Ausstellung wird in der Markthalle des Bahnhofs am 25.11.2019 eröffnet und so einem breiten Publikum die Möglichkeit bieten, die Bilder bis zum 1. Dezember 2019 eine Woche lang zu erleben. Mit 350.000 Reisenden pro Tag gehört der Kölner Hauptbahnhof zu den meist frequentierten Bahnhöfen Deutschlands. Aufgrund der kurzen Verweildauer der Reisenden am Bahnhof liegt der Fokus auf der passenden Bildsprache. Ein QR-Code verbindet Sie mit den mehrsprachig übersetzen Interviews – praktisch für ein Nachlesen zuhause.

Unsere Aktionswoche bietet unterschiedliche Möglichkeiten sich zu informieren, sich gemeinsam mit Anderen an geliebte Menschen zu erinnern und uns durch ehrenamtliches Engagement oder auch schlicht mit Geld für Projekte und Angebote unsere Arbeit zu unterstützen!

Ich würde mich sehr freuen, wenn viele von Ihnen spenden. Da die Aidshilfe Köln gemeinnützig ist, können Sie Spendenquittung oder Einzahlungsnachweis steuermindernd geltend machen. Die rote Schleife steht das ganze Jahr für gelebte Solidarität und Respekt – toll, wenn viele Menschen am 1. Dezember damit ohne Worte das auch zeigen!

Im Namen unserer Vorstände, der vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt für diejenigen, die von unseren Informations-, Präventions- und Beratungs-Angeboten profitieren, ein herzliches Dankeschön!

Bleiben Sie uns gewogen!

Ihr Michael Schuhmacher

Der Mittelrhein in historischen Fotografien

Die Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde stellt am Mittwoch, 20. November 2019, um 18 Uhr den ersten Band „Der Rhein in alten Luftaufnahmen: von Eltville bis Bonn“ vor und lädt dazu ein, einen Blick auf die Stadt Bonn, den Rhein und die Region in historischen Fotografien zu werfen.

Gemeinsam mit der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen veranstaltet das Stadtarchiv am Mittwoch, 20. November, im Haus der Bildung, Mülheimer Platz 1, eine Buchvorstellung und einen Vortragsabend. Im Mittelpunkt steht die Region Mittelrhein, deren Landschaften von Weinbergen, Burgen und Schlössern sowie großen und kleinen Städten geprägt ist.

Der Rhein in alten Luftaufnahmen: von Eltville bis Bonn
Der Rhein in alten Luftaufnahmen: von Eltville bis Bonn

Dr. Matthias Meusch vom Landesarchiv NRW stellt den ersten Band der neuen Buchreihe „Historische Bilder des Rheinlandes“ vor. Gezeigt werden 150 Luftaufnahmen, die zwischen 1925 und 1939 entstanden sind. Diese Bilder bieten neben bekannten Motiven neue Ansichten und dokumentieren die Veränderungen, die im Abstand eines Menschenalters stattfanden.
Im Anschluss spricht Dr. Martina Wiech, ebenfalls vom Landesarchiv NRW zum Thema: „Spiegel vergangener Zeiten: Bonn und die Region in der fotografischen Überlieferung des Landesarchivs NRW“.
Auch im Archiv der Stadt Bonn liegen umfassende Fotobestände, die einen bildlichen Einblick in rund 150 Jahre Stadtgeschichte geben. Stadtarchivar Dr. Norbert Schloßmacher zeigt die Stadt, den Rhein und die Region in historischen Fotografien.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird bei der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde oder dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte an info@grhg.de oder telefonisch unter 0228-9 83 42 20 gebeten. Der Mittelrhein in historischen Fotografien weiterlesen

Bonner Bauprojekt Kennedyallee: Führung und Diskussion

Die VHS und der Bund Deutscher Architekten (BDA) Bonn-Rhein-Sieg laden am Samstag, 16. November 2019, im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Stadtgestaltung im Dialog“ zu einer Ortsbegehung und –besichtigung ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Ecke Kennedyallee/Europastraße, am Rande der amerikanischen Siedlung. Teilnahmegebühr sechs Euro. Anmeldung möglich unter www.vhs-bonn.de (Nr. 6382) oder Karten vor Ort erhältlich.
Es werden drei Standorte in unmittelbarer Nähe rund um die Kennedyallee miteinander verglichen: Die Amerikanische Siedlung und die Wohnsiedlung gegenüber an der Kennedyallee sowie die geplante Neubebauung an der Stelle des jetzigen Bürogebäudes der Postbank, ebenfalls an der Kennedyallee, direkt neben dem Wissenschaftszentrum.
Wie aufgelockert kann oder sollte in einer Großstadt mit angespanntem Wohnungsmarkt heute gebaut werden? Welche Qualitäten entstehen durch großzügigen Freiraum, welche Qualitäten entstehen durch Dichte? Wie weit sollte eine Art „Schutz vor Veränderungen“ für Anwohnerinnen und Anwohner gehen? Wie können auch Interessen von Wohnungssuchenden in Bebauungsplanverfahren eingebracht werden?
Geplant ist eine ca. 60 minütige Besichtigung vor Ort und ein Gespräch möglichst mit Stadtplanung, Investoren, Planern, engagierten Bürgerinnen und Bürgern und weiteren interessierten Fachleuten. Nach dem Rundgang gibt es Gelegenheit vor Ort über die weitere Entwicklung der Fläche zu sprechen. Die Leitung hat Diplom-Geograf Michael Lobeck, Berater und Moderator in Stadtentwicklungsprojekten.

Käpt’n Book: Illustrationen im Frauenmuseum Bonn zu sehen

Im Rahmen des Rheinischen Lesefests Käpt`n Book ist im Frauenmuseum von Samstag, 9. November, bis Sonntag, 30. November 2019, die Ausstellung „Ich sehe was, was du gleich liest“ gezeigt. Zu sehen sind Originalbilder, Skizzen, Grafiken und Collagen von neun Künstlerinnen und Künstlern.
Kuratiert wurde die Ausstellung wie schon im vergangenen Jahr von Sidika Kordes. Die Schau zeigt zum Beispiel den kleinen Drachen Kokosnuss von Ingo Siegner, Nulli und Priesemut von Matthias Sodtke, den Troll Tojok von Paul Maar und viele andere Bücherhelden und -heldinnen. Zu sehen sind außerdem Kunstwerke von Lucie Albon, Nina Dulleck, Günther Jakobs, Horst Klein, Claudia Lieb und Barbara Yelin.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 17. November, um 15 Uhr feierlich mit Musik von Manfred Mai und Martin Lenz eröffnet. Mit dabei sind die Künstlerinnen und Künstler Lucie Albon, Nina Dulleck, Günther Jakobs und Matthias Sodtke. Lucie Albon veranstaltet mit Kindern ab drei Jahren ab 16 Uhr einen Bastelworkshop.

Über das Rheinische Lesefest und das Frauenmuseum Bonn
Das Rheinische Lesefest Käpt’n Book findet in diesem Jahr zum 17. Mal statt. Das vollständige Programm gibt es unter www.kaeptnbook-lesefest.de, und es liegt an allen Veranstaltungsorten aus.

Das Frauenmuseum Bonn wurde 1981 als weltweit erstes Frauenmuseum gegründet. Es fördert die Kunst der Frauen mit dem Ziel, diese auch in der Kunstgeschichte zu verankern. Die unterdessen international anerkannte Institution hat seit ihrem Bestehen über 500 Ausstellungen gezeigt. Das Haus ist seit vielen Jahren Kooperationspartner des Rheinischen Lesefestes Käpt’n Book. Weitere Infos gibt es auf www.frauenmuseum.de.

🎄Adventsbasar im St.Albertus-Magnus-Haus🎄

Am Samstag, 23. November 2019, gibt es von 14 bis 16.30 Uhr Selbstgebasteltes von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Angehörigen und Vorweihnachtliches von externen Anbietern.
Das St. Albertus-Magnus-Haus, Karmeliterstraße 20-22, lädt zum achten Mal zum Adventsbasar ein. Im Angebot sind am Samstag, 23. November 2019, hausgemachte Marmelade, Handgestricktes, handgefertigter Schmuck, Honig, Kerzen, Genähtes und Gemaltes sowie viele andere schöne und nützliche Sachen. Der Basar hat von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet.

Ein Teil der angebotenen Waren wurde von Bewohnern und Mitarbeitern der Einrichtung hergestellt, aber auch Angehörige und externe Anbieter sind mit dabei.