Archiv der Kategorie: News & Infos aus Bonn und der Region

Spielend neue Welten entdecken: NRW-Spielmobilkarawane in Bonn

Eingeladen vom städtischen Spielmobil Max stehen am Samstag, 27. Mai 2017, von 14 bis 18 Uhr sechs Spielmobile aus sechs nordrhein-westfälischen Städten auf dem Bottlerplatz.

Mit einem großen Spielfest feiern die Spielmobile den Abschluss ihrer gemeinsamen Tour von Bottrop über Marl, Essen, Hilden und Solingen nach Bonn. Kinder aller Altersgruppen und ihre Familien sind herzlich willkommen, um zu erleben, was mobile Spielpädagogik ist und kann.

Die Karawane der Landesarbeitsgemeinschaft Spielmobile NRW wird durch den „ABA – Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendliche“ organisiert und gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

„Islamismus und konfrontative Religionsbekundung an Schulen“ – Fortbildungsveranstaltung für Lehrer weiterführender Schulen, Berufs- und Weiterbildungskollegs

Die religiöse Radikalisierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist nach wie vor ein akutes Thema in Bonn. Auch Lehrkräfte werden im Schulalltag immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen Schülerinnen und Schüler mit radikalen Äußerungen und Verhaltensweisen auffallen und provozieren.

Wie Pädagogen an weiterführenden Schulen in solchen Situationen reagieren und auf die Schülerinnen und Schüler eingehen können, ist Thema einer Fortbildungsveranstaltung der städtischen Stabsstelle Integration am Mittwoch, 14. Juni 2017, von 14 bis 18 Uhr im Migrapolis-Haus der Vielfalt, Brüdergasse 18.

Der Hamburger Präventionsexperte Kurt Edler wird über Besonderheiten des Islamismus und Anzeichen von Radikalisierung bei Schülerinnen und Schülern informieren und anhand realer Fallbeispiele den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praktische Alltagstipps vermitteln. Lehrkräfte erhalten konkrete Tipps und Anregungen, wie sie mit möglichen radikalen Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen umgehen – angefangen von religiösem Mobbing bis zu gewaltbereiter Radikalisierung. Der Referent hat in Hamburg als Lehrer und Lehrerfortbildner gearbeitet, verfügt über jahrelange Erfahrung in der Extremismus-Prävention an Schulen und hat unter anderem das „Netzwerk Prävention und De-Radikalisierung“ mit aufgebaut.

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Lehrkräfte weiterführender Schulen, Berufs- und Weiterbildungskollegs. Verbindliche Anmeldung bis Freitag, 9. Juni, an die Stadt Bonn, Stabsstelle Integration, Telefon 0228 – 77 31 01, E-Mail integrationsbeauftragte@bonn.de.

Fünf Millionen Radfahrer wurden seit März 2015 auf der Kennedybrücke gezählt

Karte mit den Fahrrad Dauerzählstellen in Bonn
Karte mit den Fahrrad Dauerzählstellen in Bonn

Das Fahrradbarometer auf der Kennedybrücke hat Mitte der Woche einen Rekord verzeichnet: 8244 Radlerinnen und Radler querten die Zählstelle an der Info-Säule. Insgesamt waren auf den beiden Radwegen der Kennedybrücke am Mittwoch, 17. Mai 2017, 13 199 Radfahrer unterwegs.

Im August 2016 wurde das sogenannte „Fahrradbarometer“ auf der südlichen Zufahrt der Kennedybrücke errichtet. Diese 2,5 Meter hohe Säule mit Display zeigt den Radfahrenden direkt an, wie viele Radler am Tag selbst am Standort vorbeigekommen sind und wie viele es seit Jahresbeginn 2017 waren. Bereits im März 2015 wurden auf den beiden Zweirichtungs-Radwegen der Kennedybrücke Dauerzählstellen für den Radverkehr eingerichtet. Seither sind mehr als fünf Millionen Fahrradfahrer auf der Kennedybrücke gezählt worden. Fünf Millionen Radfahrer wurden seit März 2015 auf der Kennedybrücke gezählt weiterlesen

650 Jahre Pützchens Markt – Filmvorführung

650. Pützchens Markt Bonn 8. - 12. September 2017
650. Pützchens Markt Bonn 8. – 12. September 2017

Unter dem Titel „Von Adelheid bis Zuckerwatte“ zeigt die VHS am Mittwoch, 31. Mai 2017, um 18 Uhr in Kooperation mit dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte einen 45-minütigen „Best-Of“-Zusammenschnitt aus drei Dokumentarfilmen aus den Jahren 1976/77.

Dieses „Filmschätzchen“ wurde technisch neu aufbereitet.Wie sah es Ende der 1970er Jahre in Bonn-Pützchen aus, wenn sich Schaustellerfamilien und Geistliche, Anwohner und Auswärtige, Vergnügungssuchende und Organisatoren auf dem Jahrmarkt begegneten? Die Aufnahmen geben einen lebendigen Einblick vom damaligen Geschehen. So war die Kamera zum Beispiel beim Aufmaß des Platzes und beim Aufbau der Fahrgeschäfte dabei, drehte eine Kindstaufe im Festzelt und das „Ständeln“ der Schausteller.

Diese Aufnahmen werden am Abend präsentiert und durch Hintergrundinformationen zu den damaligen Dreharbeiten von Gabriele Dafft, wissenschaftlicher Mitarbeiterin des LVR-Instituts, kommentiert und ergänzt. Dabei kommt auch einer erster Ausblick auf einen aktuellen Dokumentarfilm, der anlässlich des Jubiläums produziert wird, nicht zu kurz.

Der Film wird gezeigt am 31. Mai 2017, ab 18 Uhr in der VHS, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn im Großen Saal. Kartenreservierungen telefonisch unter 0228 – 77 52 09 oder per Mail an gabriele.tillmanns@bonn.de. Der Eintritt ist frei!

Eine Seilbahn in Bonn führt zu einer Verkehrsentlastung

Eine Seilbahn zum Venusberg – und in Verlängerung über den Rhein nach Beuel – ist technisch machbar und führt grundsätzlich zu einer Verkehrsentlastung. Zu diesem Schluss kommt das Gutachter-Team bestehend aus den Unternehmen VSU GmbH, Intraplan Consult GmbH und Ingenieurbüro Sehnal.

Die Experten schlagen für eine Realisierung die so genannte Nordtrasse vor: Sie würde vom Uni-Klinikum auf dem Venusberg über den Hindenburgplatz zum neuen DB-Haltepunkt UN Campus verlaufen und – als Option – in Verlängerung mit einer Zwischenstation in der Rheinaue über den Rhein zum künftigen S-Bahn-Haltepunkt Beuel-Ramersdorf (Schießbergweg) führen.

Stadtbaurat: „Seilbahn im ÖPNV-Verbund sinnvoll“

Die Gutachter haben die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie im Auftrag der Stadt Bonn zusammen mit Vertretern der Stadtverwaltung beim dritten Bürgerdialog am Dienstagabend, 16. Mai, den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und erläutert. Bonns Stadtbaurat Helmut Wiesner sagte: „Die Machbarkeitsstudie zeigt: Die Seilbahn ist machbar und im bestehenden Verbund des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) sinnvoll. Bereits jetzt wird deutlich, dass die Verkehrsbelastung auf dem Venusberg und an anderen Stellen im Stadtgebiet mit einer Seilbahn merklich reduziert werden könnte. Wenn wir – wie beabsichtigt – eine Förderung des Landes erhalten, wäre die Seilbahn auch betriebswirtschaftlich-finanziell durchaus darstellbar.“

Die noch zu erstellende volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Analyse, so der Stadtbaurat weiter, werde weitere Aspekte wie weniger Lärm und Abgase in die Betrachtung einbeziehen. „Das Projekt wird von Seiten der Stadtverwaltung nun weiterhin mit hoher Transparenz und intensiver Einbindung von Politik, Bürgerinnen und Bürgern sowie Betroffenen weiterverfolgt. Wir schaffen gerade die notwendigen Grundlagen für die Entscheidung, welche der Stadtrat am Ende treffen muss.“ Eine Seilbahn in Bonn führt zu einer Verkehrsentlastung weiterlesen