Bundestagswahl 2017: Drei Direktkandidaten aus Bonn im neuen Parlament

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Als Bonner Direktkandidat zieht Ulrich Kelber in den 19. Deutschen Bundestag ein. Katja Dörner (Bündnis 90/Die Grünen) und Alexander Graf Lambsdorff (FDP) gelingt über ihre jeweilige Landesliste der Einzug ins deutsche Parlament, der bisherigen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Claudia Lücking-Michel hingegen nicht.

Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis gaben 34,68 Prozent der Bonnerinnen und Bonner, die zur Wahl gegangen waren, Ulrich Kelber (SPD) ihre Erststimme. Dr. Claudia Lücking-Michel (CDU) erhielt 32,04 Prozent der Stimmen, Alexander Graf Lambsdorff (FDP) 10,46 Prozent. Katja Dörner erreichte 8,41 Prozent.

Bei den Zweitstimmen kam die CDU auf 29,76 Prozent, die SPD auf 20,15 Prozent und die FDP lag bei 15,69 Prozent. Die Grünen erhielten 14,06 Prozent, die Linke erreichte 9,56 Prozent und die AFD 7,33 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag mit 79,28 Prozent leicht höher als 2013 (77,27 Prozent). Die höchste Wahlbeteiligung bei einer Bundestagswahl registrierte Bonn im Jahr 1972 mit 90,8 Prozent.

Etwa 227 000 Bonnerinnen und Bonner waren im Wahlkreis 96 Bonn für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag wahlberechtigt. Im Vorfeld hatten mehr als 67 000 Bürger ihre Wahlunterlagen beantragt. Das amtliche Endergebnis stellt der Kreiswahlausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch, 27. September 2017, fest.

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