Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“ begrüßt Stopp der stadtweiten Plakataktion OB Sridharans

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Bürgerinitiative „Kurfürstenbad bleibt!“Bonn, 2.4.2017 – Im Bürgerbegehren und Bürgerentscheid zur Zukunft des Kurfürstenbades hat sich Oberbürgermeister Sridharan früh und einseitig mit NEIN zum Erhalt des Kurfürstenbades positioniert.

Mit Freude hat die Bürgerinitiative die städtische Pressemitteilung vom vergangenen Freitagnachmittag zur Kenntnis genommen, in der OB Sridharan mitteilt, die laufende Plakataktion auf mehr als 100 City-Light-Postern umgehend zu stoppen und die bis zum Ende des Bürgerentscheids zusätzlich geplante Plakataktion auf Mega-Light-Boards an den Hauptverkehrsstraßen zu stornieren. „Auch die Aufforderung von OB Sridharan an die Stadtwerke Bonn als einer 100%igen Tochter der Stadt Bonn, mit der Verteilung weiterer Werbe- und Informationsmaterialien für ein Bonner Zentralbad zurückhaltend umzugehen, entspricht aus unserer Sicht einem fairen und respektvollen Umgang mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern in einem Bürgerbegehen bzw. Bürgerentscheid,“ meint Axel Bergfeld von der Bürgerinitiative.“ Nur so wird er der Rolle und dem Amt als Oberbürgermeister ALLER Bonnerinnen und Bonner gerecht!“

OB Sridharan hat in seiner Pressemitteilung vom vergangenen Freitag darüber hinaus betont, dass es sein Anliegen sei, nicht zu einer weiteren Polarisierung der Situation beizutragen. „Vor diesem Hintergrund schlagen wir als Bürgerinitiative jetzt ein zeitnahes persönliches Gespräch zwischen OB und Initiative noch in dieser Woche vor, um die unterschiedlichen Positionen auszutauschen und gemeinsam nach Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der Bonner Bäderlandschaft im stadtgesellschaftlichen Konsens zu suchen,“ sagt Wolf Kuster, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens „Kurfürstenbad bleibt!“.

Mit dem zweiten Gesprächsangebot an die Adresse des Oberbürgermeisters bringt die Bürgerinitiative jetzt – ebenso wie bei ihrem ersten Gesprächsvorschlag in der Woche vor der Sondersitzung des Bonner Stadtrats am 23.Januar 2017 – noch einmal ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass nur Dialog und ernsthafte Gespräche zwischen beiden Parteien die Möglichkeit eröffnen, den ersten Bonner Bürgerentscheid ohne „Gewinner“ und „Verlierer“ zu beenden. „Ein Auseinanderfallen der Stadtgesellschaft kann nicht im gesamtstädtischen Interesse liegen. Ohne eine Befriedung der aktuellen Bäderdebatte unter Einbeziehung beider Seiten wird die Auseinandersetzung in den kommenden Monaten – übrigens unabhängig vom Ausgang des Bürgerentscheids – mit zunehmender Intensität fortgeführt werden,“ ist sich Axel Bergfeld sicher.

Die Initiative will stattdessen eine stärkere Einbindung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in den laufenden Prozess. “Wenn wir die Kreativität, die individuellen Potentiale und die Mitwirkungsbereitschaft der Bonner Bürgerinnen und Bürger aktiv miteinbeziehen, gibt es unendlich viele Möglichkeiten einer bürgernahen Gestaltung der Bonner Bäderzukunft,“ ist Wolf Kuster überzeugt. Und Axel Bergfeld fügt hinzu: „Mit der Gründung eines Fördervereins für das Kurfürstenbad haben wir vor wenigen Wochen den ersten Schritt in Richtung „Bürgerbad Kurfürstenbad“ getan. Mit einem solchen bereits mehr als 400mal in Deutschland erprobten Modell könnte das Kurfürstenbad beispielsweise aus der Verantwortung der Stadt entlassen und in privater Trägerschaft fortgeführt werden.“

 

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