Bonner Stadtverwaltung scheut keine Diskussion um Feinstaub-Messmethodik

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Die Verwaltung scheut keine Diskussion mit Dr. Karsten Brandt um die Methodik der Feinstaubmessung und hat ihn zu einem Gespräch eingeladen. Sie macht aber erneut deutlich, dass sie an amtliche Vorgaben von Land, Bund und EU gebunden ist, die der Kommune keinen Handlungsspielraum einräumen, die aber durch die Messungen von Dr. Brandt nicht erfüllt werden. Dies erklärte Pressesprecherin Dr. Monika Hörig zu einem Antrag für den Umweltausschuss mit dem Ziel, den Meteorologen in eine der nächsten Sitzungen des Gremiums einzuladen. Der Ausschuss ist selbstverständlich frei zu entscheiden, ob er den Antrag annimmt oder ablehnt.

Wie das Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und lokale Agenda in seiner Stellungnahme zu dem Antrag deutlich gemacht hat, können die Messmethoden von Dr. Brandt und damit auch die Messergebnisse nicht mit jenen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) verglichen werden, die für die Aufstellung eines Luftreinhalteplans verbindlich sind. Insofern ist ein Vergleich der Werte hinsichtlich der verbindlichen Maßnahmenplanung nicht zielführend.

Die Messungen selber führt das Landesamt durch und entscheidet auch über die Luftschadstoffe, die gemessen werden sollen und über die Messpunkte selber.

Das Problem einer Grenzwertüberschreitung für Stickoxide ist der Stadt Bonn sehr bewusst. Vor diesem Hintergrund befindet sich der Luftreinhalteplan für die Stadt Bonn derzeit in der Überarbeitung durch die Bezirksregierung.

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