Bonner Aktionsbündnis „Bedarfsgerechtes Wohnen“ gegründet

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„Kurze Wege – neue Blickwinkel – verbindliche Kooperationen“ – das ist der Slogan des neuen Aktionsbündnisses „Bedarfsgerechtes Wohnen“ (BW), das sich auf Initiative der Bundesstadt Bonn beim Runden Tisch „Bedarfsgerechtes Wohnen“ zusammengeschlossen und etabliert hat.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Wohnungswirtschaft, den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege, der Sozialversicherung, der Politik und der Bonner Stadtverwaltung haben sich zum Ziel gesetzt, die Wohnsituation von Menschen mit Behinderung und alten Menschen zu verbessern, Berührungsängste in der Öffentlichkeit abzubauen und Bedarfe aufzuzeigen.

„Dass es in Bonn viel zu wenig preiswerten, barrierefreien und zentral gelegene Wohnungen gibt, bekommen ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderungen ganz besonders zu spüren. Eine Folge davon ist, dass viele von ihnen in Heimen leben, obwohl sie in einer passenden Wohnung gut zurecht kämen. Dies ist nicht nur sozialpolitisch, sondern auch wirtschaftlich sehr unbefriedigend. Schon durch den Bau von geförderten Wohnungen erreichen wir viel. Durch die neue Datenbank des Aktionsbündnisses können zudem Angebot und Nachfrage besser zueinander gebracht werden“, erläutert Sozialdezernentin Carolin Krause die Hintergründe des Zusammenschlusses zum Aktionsbündnis.

Unter Koordination von Edith Rosenbaum von der Fachstelle „Bedarfsgerechtes Wohnen“ der Stadt Bonn strebt das Aktionsbündnis an, eine Datenbank für barrierefreie und behindertengerechte Wohnungen aufzubauen. Angebot und Nachfrage können so schneller und erfolgreicher zueinander geführt werden. „Das erspart Zeit und unnötige Wege sowohl für die Betroffenen als auch für die Beraterinnen und Berater“, sagt Rosenbaum.

Auch Wohnungsanbieter können von dem Angebot, das das Aktionsbündnis bereitstellt, profitieren, indem ihr Wohnraum den dazu passenden Nutzer findet. Unter der Telefonnummer 0228 – 77 29 00 ist die Fachstelle „Bedarfsgerechtes Wohnen“ in der Regel dienstags bis freitags von 8.30 bis 13.30 Uhr erreichbar. Anfragen können auch unter bedarfsgerechteswohnen@bonn.de gestellt werden.

Der Runde Tisch „Bedarfsgerechtes Wohnen“ engagiert sich für Menschen mit Behinderung und alte Menschen. Sein Ziel ist es, genügend bezahlbaren barrierefreien Wohnraum anbieten zu können. Im Verbund der Akteure bestehen mehr Chancen für die Betroffenen, geeignete Wohnungen und Wohnformen zu finden.

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