Aktion „Rest-Cent“: Städtische Mitarbeiter spenden erneut an Bonner Vereine

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Aktion "Rest-Cent": Städtische Mitarbeiter spenden erneut an Bonner Vereine

Aktion „Rest-Cent“: Städtische Mitarbeiter spenden erneut an Bonner Vereine – Foto: Claudia Hautumm / pixelio.de

Rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Bonn haben sich im vergangenen Jahr wieder an der Aktion „Rest-Cent“ der Stadtverwaltung beteiligt. Dabei spendeten sie die Cent-Beträge, die sich auf ihrer Gehaltsmitteilung hinter dem Komma befinden, für einen guten Zweck. Den Erlös der Aktion aus dem Jahr 2016 von 4280 Euro hat Stadtdirektor Wolfgang Fuchs am Dienstag, 30. Mai 2017, im Alten Rathaus an drei ausgewählte Bonner Vereine übergeben.

Bitten Stuhlmann-Laeisz vom Mädchenhaus Bonn, Marianne Baldus und Horst-Dieter Tontarski von der Bonner Tafel sowie Dr. Christiane Ohl und Anke Schmidt von Bonn Lighthouse nahmen einen Scheck über jeweils ein Drittel der Summe, 1426 Euro, entgegen.

Bei der Übergabe der Spendenschecks dankte Stadtdirektor Fuchs den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement. Die Aktion zeichne aus, dass man mit Spenden, die der Einzelne kaum merke, in der Summe viel bewirken könne, so der Stadtdirektor. Fuchs bedankte sich auch bei der Ideengeberin der Aktion: Ursula Hinz vom Amt für Soziales und Wohnen hatte „Rest-Cent“ im Rahmen des betrieblichen Vorschlagswesens initiiert. Auch die Vereine, die die Spende erhielten, haben die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst bestimmt. Sie konnten Vereine mit lokalem Bezug vorschlagen und aus den eingereichten die drei Organisationen auswählen, denen die Spenden zugutekommen sollten.

Auch 2017 wird die Aktion fortgesetzt. Stadtdirektor Fuchs: „Ich freue mich sehr, dass wir in der Zwischenzeit viele weitere Kolleginnen und Kollegen zum Mitmachen gewonnen haben.“ In diesem Jahr sammeln bereits mehr als 1000 städtische Beschäftigte ihre „Rest-Cents“. Der Erlös wird nächstes Jahr an die folgenden drei Institutionen übergeben: Bunter Kreis Bonn-Ahr-Rhein-Sieg, Sterntaler Bonn und Verein Mädchenhaus Bonn.

Informationen zu den drei ausgewählten Vereinen

Mädchenhaus Bonn: Der 1994 gegründete Verein Mädchenhaus Bonn hat sich zur Aufgabe gemacht, Mädchen im Alter von 10 bis 18 Jahren, die von physischer, psychischer oder sexueller Gewalt bedroht werden, Räume zu schaffen, in denen sie Schutz, Hilfe und Unterstützung erhalten. Er gewährt Aufnahme rund um die Uhr, Anonymität der Einrichtung, Schutz vor weiteren Übergriffen und Orientierungshilfen für die Zukunft. Im Jahre 1997 hat der Verein in Kooperation mit der evangelischen Jugendhilfe Godesheim die Zufluchtsstätte für Mädchen eröffnet, die außerdem ein Regelangebot der Inobhutnahme der Bundesstadt Bonn darstellt.

Bonner Tafel: Die Bonner Tafel versteht sich als gemeinnütziger Verein, der Lebensmittel vor der Mülltonne bewahrt, um sie an bedürftige Bonner Bürgerinnen und Bürger zu verteilen. Gegründet wurde die Bonner Tafel im Jahre 1998. Sie beschäftigt aktuell 106 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jede Woche erhalten regelmäßig mehr als 4500 Bedürftige Lebensmittel.

Bonn Lighthouse: Der Verein leistet ambulante und stationäre Hospizarbeit; Kranken- und Sterbebegleitung für lebensverkürzend erkrankte Menschen und deren Angehörige. Derzeit arbeiten sechs hauptamtliche und 35 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Bonn Lighthouse.

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