„zart&zackig“ – forever Dokumentarfilm

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Wann:
14. September 2017 um 18:00
2017-09-14T18:00:00+02:00
2017-09-14T18:15:00+02:00
Wo:
LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstraße 16
53115 Bonn
Deutschland
Preis:
kostenlos

„zart&zackig“ – forever
Dokumentarfilm von Annelie Runge und Andreas Michels
92 Min |D 2017

Donnerstag, 14. September um 18 Uhr
LVR-LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-16
53115 Bonn

Einführung
Dr. Gabriele Uelsberg, Museumdirektorin

Ihre Protestaktionen in New York, Paris, Hamburg und Kassel
wirbelten viel Staub auf. Sieben deutsche Künstlerinnen – zwischen internationaler Anerkennung und Nichtbeachtung.

Seit 30 Jahren arbeitet die Künstlerinnengruppe „zart&zackig“ zusammen.
Wie schaffen sie es im Kunstbetrieb zu überleben?
Wie gehen sie um – mit Neid und Konkurrenz, mit künstlerischen Ansprüchen und alltäglicher Verzweiflung?

Die Regisseurin Annelie Runge, Bonn/Berlin hat die sieben Frauen in ihren Ateliers besucht und in ihren Bild-Archiven gestöbert. Entstanden ist ein sehr persönliches Stück über sieben Frauen, die in der Aufbruchsstimmung der 1970er Jahren angefangen haben Kunst zu machen.

Die Künstlerinnen sind zwischen 70 und 80 Jahren alt. Altwerden im Kunstbetrieb – wie geht das?

Zu den Künstlerinnen der Gruppe „zart&zackig“ gehören:
Inge Broska, Anna Sophie von Holleben, Martine Metzing-Peyre, Heide Pawelzik, Tina Wedel, Ilse Wegmann und Marianne Pitzen.

Mit großer Ausdauer attackieren die sieben Künstlerinnen auch heute noch den Kulturbetrieb. Woher nehmen sie diese Kraft, diese Leidenschaft?

Das Frauenmuseum Bonn und Marianne Pitzen, Direktorin und zugleich auch Initiatorin der Gruppe „zart&zackig“, spielen eine nicht unwesentliche Rolle.
Das Frauenmuseum Bonn, damals ein verlassener alter Supermarkt aus Waschbeton, ist Ort ihrer ersten Ateliers und Ausstellungen.

Der Film gibt sehr private Einblicke in Leben und Werk der Einzelnen und die emotionalen Verstrickungen der Künstlerinnen-Gruppe. Er setzt aber zugleich ihre Kunst und ihre Aktionen in Zusammenhang mit den feministischen und ästhetischen Diskursen.

Das historische Filmmaterial zeigt eindringlich die Protestaktionen in New York 1998 und auf der Documenta 1992 . Andreas Michels, Kamera und Montage, hat es elegant mit dem aktuellen Filmmaterial verwoben.

Donnerstag, 14. September um 18 Uhr
LVR-LandesMuseum Bonn, Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

Einführung Dr. Gabriele Uelsberg, Museumdirektorin

Freier Eintritt ohne Anmeldung.

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